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Donnerstag, 18. Juli 2024
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Auf dem Weg in die gesellschaftliche Moderne

In Deutschland bröckelt der Widerstand der Union gegen die Homo-Ehe, in Schweden stimmten die Konservativen gar einem Adoptionsrecht für Lesben und Schwule zu.

Nach Informationen von SUEDDEUTSCHE.de ist in anderen Ländern hingegen die Haltung konservativer Parteien zur Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften weit weniger progressiv. Ein Überblick.
In der CDU steht eine neue inhaltliche Kehrtwende bevor: Die Bundestagsfraktion will eingetragene Lebenspartnerschaften mit der Ehe gleichstellen. Damit zollt die Union "der klaren Tendenz der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts" Tribut. Das Gericht stärkte unlängst die Rechte von Lesben und Schwulen - auch im Adoptionsrecht.

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Union erwägt steuerliche Vorteile für Homo-Paare

Das Karlsruher Urteil zu homosexuellen Partnerschaften hat die Union aufgeweckt: Noch einmal will sich die Partei nicht treiben lassen.

Nach einem Bericht von Welt online erwägt Kauder, schwule Paare auch finanziell besserzustellen. Anfang der Woche sah alles noch nach der alten Routine aus: Das Bundesverfassungsgericht hatte wieder einmal ein Urteil gefällt, das die Rechte homosexueller Lebenspartnerschaften stärkt. Diesmal war es um die "Sukzessivadoption" gegangen, also die Möglichkeit, das Kind eines Partners ebenfalls zu adoptieren.

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Mein Papa ist 'ne Mama und beide sind schwul

Ehe und Familie sind Grundpfeiler des Staates in rechtlicher, emotionaler und zwischenmenschlicher Hinsicht.

So konservativ titelt der HANDWERKERMARKT.de am 19.02.2013 auf seiner Internetseite. Aus Familien entstehen neue Generationen. Das Grundgesetz schützt Ehe und Familie in besonderer Weise. Nur: Was bedeutet "Ehe und Familie"? Folgt man dem Bundesverfassungsgericht, bleibt nur ein Fazit: "Ehe und Familie", das beinhaltet faktisch auch homosexuelle Lebenspartnerschaften mit mittlerweile nahezu gleichen Rechten und Pflichten wie bei heterosexuellen Ehen.

Hamburg unternimmt Vorstoß zur Öffnung der Ehe

Mit dem heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts wurde die Sukzessivadoption bei eingetragenen Lebenspartnerschaften für zulässig erklärt.

 Das geltende Verbot ist verfassungswidrig. Anlässlich dieses Urteils kündigt der Hamburger Senat zur Bundesratssitzung am 22. März an, einen Entschließungsantrag für die Öffnung der Ehe einzubringen. Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher Schwule und Lesben der SPD-Bürgerschaftsfraktion, erklärt dazu: „Hamburg macht mit der erneuten Initiative zur Öffnung der Ehe eines ganz klar: Es gibt nur eine richtige Konsequenz aus dem heutigen und den schon zuvor vom Verfassungsgericht gefällten Urteilen  - die Öffnung der Ehe.“ „Bürgermeister Scholz und Justiz- und Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek gehen den richtigen Weg. Die Mehrheiten im Bundesrat sind andere als in den vergangenen Jahren. Wir Sozialdemokraten werden deutlich zeigen, dass wir im Gegensatz zur CDU/CSU und zur FDP sehr wohl den Anspruch und auch die Fähigkeit haben, Gesellschaftspolitik zu machen, statt sie uns von Gerichten diktieren zu lassen“, so Kühn weiter.

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat die Hamburgische Bürgerschaft sich schon 2011 für die Öffnung der Ehe ausgesprochen. Hamburg ermöglicht eingetragenen Lebenspartnern schon jetzt vorbehaltlich einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts die gemeinsame steuerliche Veranlagung.* ***„Das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichts zeigt, dass die diskriminierende Haltung der schwarz-gelben Bundesregierung gegenüber Homosexuellen weder vertretbar noch haltbar ist. Konservative und Liberale müssen von Gerichten Stück für Stück, mühsam und langwierig, darauf hingewiesen werden, dass ihre Politik falsch ist. Das ist eine Zumutung für homosexuelle Bürgerinnen und Bürger. Diese Diskriminierung lässt sich durch diese eine Entscheidung sofort beenden.“
Philipp-Sebastian Kühn, MdHB Fachsprecher Schwule und Lesben | Fachsprecher Wissenschaft und Forschung

Fifa-Boss Blatter bedankt sich für Schwulen-Outing

Der frühere US-Nationalspieler Robbie Rogers (25) ist schwul. Das schrieb er in seinem Internet-Blog – und erklärte seinen Rücktritt.

So titelt die BILD online am 17.02.2013. Rogers, zuletzt beim englischen Zweitligisten Leeds United unter Vertrag, erzielte im August 2011 beim 1:1 gegen Mexiko das erste Tor in der Amtszeit von US-Trainer Jürgen Klinsmann.
Warum jetzt das Outing? Rogers: „In den vergangenen 25 Jahren hatte ich Angst zu zeigen, wer ich wirklich bin. Ich hatte Angst, dass Zurückweisungen meine Träume verhindern könnten. Ich habe mich stets anders gefühlt.“

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Homosexualität im Fußball: US-Nationalspieler outet sich - und tritt zurück

Der US-amerikanische Nationalspieler Robbie Rogers hat sich als schwul geoutet. "Mein Geheimnis ist weg, ich bin ein freier Mann", schrieb der 25-Jährige in einem Blogeintrag.

Zudem verkündete er, nach Informationen von SPIEGEL online am 15.02.2013,  seinen Rücktritt als Fußballprofi.
"Just getting some sh*t off my chest" twitterte der US-amerikanische Nationalspieler Robbie Rogers - und verwies auf einen von ihm verfassten Blogartikel. Darin outet er sich als homosexuell - und kündigt seinen Rücktritt als Fußballprofi an.

In den vergangenen 25 Jahren hatte ich Angst zu zeigen, wer ich wirklich bin...

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Kenne diese Menschen persönlich“: Töpperwien bei Lanz: Schwule Fußballer führen Scheinehen

Homosexuelle Fußballer haben es in der Bundesliga – und anderswo – immer noch schwer.

Nun verrät Reporter-Legende Rolf Töpperwien auf Focus online vom 14.02.2013: Diesen Menschen werden Alibi-Partner regelrecht vermittelt. Eine davon sollte offenbar Dschungel-Giorgina werden.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin ist ebenso bekennend schwul wie Deutschlands Außenminister. Nur im Fußball ist Homosexualität immer noch ein Tabu-Thema – das nun durch einen Talk bei Markus Lanz im ZDF neue Brisanz erhält.

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Reform in Frankreich: Ehe für alle!

Der Gesetzesentwurf ist höchst umstritten, trotzdem hat die Pariser Nationalversammlung nun dafür gestimmt, dass schwule und lesbische Paare heiraten und Kinder adoptieren dürfen.

Weiter berichtet die SUEDDEUTSCHE  am 12.02.2013: Die Frage der künstlichen Befruchtung soll aber ein anderes Gesetz regeln. Die französische Nationalversammlung in Paris hat am Dienstagnachmittag die bislang wichtigste gesellschaftspolitische Reform von Präsident François Hollande beschlossen: die "Ehe für alle", also auch für homosexuelle Paare. 329 Abgeordnete votierten für den Gesetzesentwurf, 229 dagegen.

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Großbritannien: Unterhaus stimmt für Einführung der Homo-Ehe

Sieg für Homosexuelle in Großbritannien: Das Unterhaus in London hat sich mit 400 zu 175 Stimmen dafür ausgesprochen, Schwulen und Lesben die Eheschließung zu erlauben.

Nach Angaben der SUEDDEUTSCHEN vom 05.02.2013  votierten viele Abgeordnete der Opposition für den Entwurf der konservativ-liberalen Regierung von Premier David Cameron.
Das britische Unterhaus hat für die Einführung der Ehe für Homosexuelle gestimmt. Das Gesetzesvorhaben, nach dem sich Schwule und Lesben in England und Wales standesamtlich trauen lassen dürfen, wurde am Dienstagabend mit 400 gegen 175 Stimmen angenommen.

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Auch zum Thema auf Tagesschau.de

Schwules Engagement in der Uckermark: Allein unter Heteros

In der Schule wurde Christian Hartphiel zum Coming-out genötigt. Heute kämpft der Templiner gegen die Landflucht von Schwulen und Lesben.

So berichtet der TAGESSPIEGEL am 05.02.2013 auf seinem Internetportal. Christian Hartphiel ist Ur-Uckermärker. „Mein fünfter Urgroßvater ist im evangelischen Kirchenbuch von Templin als Schafshirte eingetragen. Der hieß auch Christian“, erzählt der 34-Jährige. Auch Hartphiel junior ist in der Uckermark tief verwurzelt, für die SPD sitzt er in der Templiner Stadtverordnetenversammlung, arbeitet seit 15 Jahren als Gruppenleiter in einer Behindertenwerkstatt.

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Auf dem „Ball des Sports“:

Schwule Fußballprofis scheuen ja ein Outing wie der Teufel das Weihwasser, Frauen tun sich da in Deutschlands Sportart Nummer eins etwas leichter.

Wie FOCUSonline am 03.02.2013 berichtet,  DFB-Direktorin Steffi Jones erstmals ihre neue Freundin auf dem Ball des Sports.
Steffi Jones, 111-malige Nationalspielerin, WM-Cheforganisatorin von 2011 und heute Direktorin beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), ließ sich beim „Ball des Sports“ am Samstagabend in Wiesbaden mit ihrer neuen Freundin Nicole fotografieren.

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Zum Thema auf Frankfurter Neue Presse

 

Französisches Parlament fällt erste Entscheidung für Homo-Ehe

Nach tagelangen Debatten bis teils tief in die Nacht hat das französische Parlament am Samstag einen ersten Artikel eines Gesetzes für die Ehe von Lesben und Schwulen verabschiedet...

... berichtet SÜDTIROLonline am 02.02.2013.
Damit ist eine Grundlage geschaffen, die Institution Ehe auch gleichgeschlechtlichen Paaren zu öffnen. Besonders umstritten ist das geplante Adoptionsrecht für Schwule und Lesben.

Regenbogenball: Ohne Tanz geht's gar nicht

Mit dem Regenbogenball finanziert die HOSI Wien viele Projekte aus der Community - Die Regenbogen-Parade ist nur eines davon

Eigentlich hätte der Regenbogenball, nach einem Bericht von dieSTANDARD.at am 31.1.2013, urspünglich ein einmaliges Fest werden sollen. Doch die 1997 geborene Idee entpuppte sich als großer Erfolg und als Startschuss zu einer der beliebtesten Tanzveranstaltungen der Wiener Ballsaison.

Schwule gründen Rugbyteam Berlin Bruisers

Männlicher als Rugby kann Sport kaum sein. In Berlin hat nun eine Gruppe homosexueller Männer den Kontaktsport für sich entdeckt...

... so berichtet die Berliner Mogenpost am 30.10.2013. Der Schweiß tropft in die umliegenden Schneereste. In lila T-Shirts und kurzen Hosen werfen sich Adam Wide und seine Mitstreiter ovale Bälle zu. Als Wide einen Ball fängt, reißt ihn ein Teamkollege wüst zu Boden. Sie spielen auch an diesem Wintertag eine der härtesten Sportarten der Welt – Rugby.

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Ich bekam den Job nicht, weil ich lesbisch bin!

Traurig sitzt die Dresdnerin Sandra Zielinski (27) in ihrer Gorbitzer Wohnung, versteht die Welt nicht mehr, denn die Podologin hatte schon eine Zusage

Nach einem Bericht auf BILD.de hoffte die junge Frau auf einen Job beim katholischen „Kinder- und Familienzentrum Morgenstern“ der Caritas in Frankfurt. Doch weil sie lesbisch ist und in eingetragener Lebenspartnerschaft lebt, kam die Absage! Die gelernte Podologin: „Am 5. März sollte ich in Frankfurt zum Vorstellungsgespräch mit Probearbeit antreten. Nach dreimonatigem Vorpraktikum war eine berufsbegleitende Ausbildung angedacht.“

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