Eindringlich schildert der Film aus Queens Perspektive die rassistische Zwei-Klassen-Gesellschaft und das Stigma einer HIV-Infektion.
Daten: Deutschland, Frankreich, Kenia 2026 | 105 Min. | synchr. Fassung - nur 19. & 21.10. OmU | FSK 12
Regie: Emily Atef
Queen Achungo (Eliane Umuhire) ist eine willensstarke Frau, die sich mit zwei Kindern im Nairobi der 1990er-Jahre durchs Leben schlägt. Zwischen der selbstbewussten Haushälterin und ihrer Arbeitgeberin, der irischen Korrespondentin Anna (Denise Gough), entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Als Queen an AIDS erkrankt und in der Klinik mit dem ungleichen Zugang zu lebensrettenden Medikamenten konfrontiert wird, beginnt für beide Frauen ein gemeinsamer Kampf gegen ein ungerechtes System.
Die wahre Geschichte überzeugt vor allem durch die außergewöhnliche Beziehung zwischen den beiden Frauen aus unterschiedlichen Lebenswelten. Eindringlich schildert der Film aus Queens Perspektive die rassistische Zwei-Klassen-Gesellschaft und das Stigma einer HIV-Infektion. Regisseurin und Co-Autorin Emily Atef („Mehr denn je“) verbindet ein historisches Thema mit einer persönlichen Geschichte und zeigt, wie aus in-dividuellen Schicksalen gemeinsamer Widerstand entstehen kann.
Quelle: Cinema
Tickets, Trailer und Infos: https://filmspiegel-essen.de/filme/2026-call-me-queen/

